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Ruth Werren - Blumen, Pflanzen
und Politik
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Grüntalstr. 22, 8405 Winterthur |
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Tel. 052 202 83 50 · Fax 052 202 83
51 · Natel 079 609 46 44
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e-mail: ruthwerren@pop.agri.ch
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Wildparkverein Bruderhaus Wildparkführungen durch: Walter Jucker, Tierpfleger, Vorstandsmitglied Wildparkverein Anmeldungen bei: oder Ruth Werren, Grüntalstr. 22, 8405 Winterthur Tel. 052 202 83 50, Fax 052 202 83 51, 079 609 46 44, ruthwerren@pop.agri.ch Verkauf der neuen Wolfsschokolade 50g Fr. 5.- im Restaurant Bruderhaus und bei Ruth Werren Jahresbericht 2009Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren Ich freue mich, dass ich Ihnen in meinem Jahresbericht 2009 über erfreuliche Ereignisse berichten kann. Höhepunkt dieses Jahres war die Geburt von 4 Wolfswelpen am 10. Mai 2009 am Muttertag. Diese sind inzwischen erwachsen. Bisher konnten keine Probleme beim Zusammenleben beobachtet werden. Das Interesse bei Besucherinnen und Besucher ist nach wie vor gross wie auch die Freude über die gelungene Anlage. Der Forstbetrieb unter der Leitung von Beat Kunz hat zusammen mit dem Wildparkleiter und dem Bezirkstierarzt beschlossen, dass das Alphapaar im 2010 noch einmal Junge haben kann und die Weibchen dann werden die Weibchen sterilisiert. Dies ist notwendig, weil die Grösse des Rudels in unserem Gehege dann erreicht sein wird. Weiter läuft die Sammlung für die Erweiterung der Przewalskipferdanlage. Ich stelle fest, dass dies ein wenig länger dauern wird, als bei der Sammlung für das Wolfsgehege. Aber ich bleibe dran. Es ist mir ein Anliegen kurz auf die Biodiversität in unserer Welt hinzuweisen. Die UNO hat das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt. Die europäischen Länder und mit ihnen die Schweiz, haben sich zum Ziel gesetzt, mit der Aktion Countdown 2010 den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen. Die Staaten haben sich verpflichtet, eine Biodiversitätsstrategie zu erarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Die Schweiz ist dabei im Hintertreffen, bis im Jahr 2011 wird dem Parlament eine solche vorgelegt. Man schätzt, dass 5 bis 30 Mio. verschiedene Organismen die Erde bevölkern, wovon rund 1,8 Mio. Arten bis heute bekannt sind. Von der bekannten Artenfülle sind viele Arten heute in ihrem Bestand gefährdet, das trifft z.B. zu für 21% der Säugetiere oder 30% der Amphibien. Biodiversität ist aber nicht einfach eine Frage der Buchhaltung. Vielfalt ist auch eine Frage der Qualität unseres Lebensraumes, eine Frage unserer Lebensgrundlage. Der Mensch greift immer mehr in die Natur ein und trägt so dazu bei, dass die Biodiversität verloren geht. Angesichts der Fakten ist das vielgehörte Argument „Menschen haben Vorrang vor der Erhaltung der Biodiversität“ abenteurlich. Korrekt wäre das Gegenteil „zur Wahrung der Interessen (heutiger und zukünftiger) Menschen hat der Erhalt der Biodiversität im Zweifelsfall erstmals Vorrang“. Es ist deshalb eine Aufgabe der Zoo’s und Wildpark’s, auf diese Entwicklung hinzuweisen und am lebendigen Beispiel zu zeigen, was für Werte verloren gehen können. Mit dem Wildpark tragen auch wir einen kleinen Teil zur Verbesserung der Biodiversität bei. Das sechste Jahr unseres Vereins war geprägt durch interessante und lehrreiche Veranstaltungen über Zusammenhänge in der Natur, die mit dem Wildpark eine Beziehung haben. An 50 Führungen konnten wir Schulkindern und Erwachsenen die Zusammenhänge der Natur näher bringen. Der Vorstand hat sich im vergangenen Jahr zu drei Sitzungen sowie zu einer Besichtigung der Greifvogelstation Berg am Irchel getroffen. Neben den statutarischen Geschäften stand die Entwicklung des Projekts für die Przewalski-/Mufflonanlage und die Beschaffung von Mitteln für das Projekt im Zentrum der Vorstandstätigkeit. Der Vorstand schlägt Ihnen im Rahmen des Traktandums Rechnung und Budget vor, das Projekt mit einem Beitrag von sFr. 40'000.- aus den allgemeinen Vereinsmitteln zu unterstützen. Ausserdem der Vorstand eine Anpassung der Statuten zur Vereinfachung der administrativen Abläufe in Zusammenhang mit dem Austritt von Mitgliedern und zur Schaffung einer neuen Mitgliederkategorie 'juristische Personen' erarbeitet, über den Sie heute noch befinden werden. Ich danke dem Geschäftsleiter Beat Kunz für seinen Einsatz und seinen Mitarbeitern, Hanspeter Moser und Barbara von Moos für die administrative Unterstützung. Mein Dank geht auch alle Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit. Danke, dass Sie Mitglied sind und unser Ziel - die Verbesserung des Naturverständnisses und der Biodiversität in der Bevölkerung - mittragen. Ich freue mich, wenn ich Sie möglichst oft im Wildpark treffe und Sie an unseren Veranstaltungen teilnehmen können. Weitere Informationen über den Wildpark finden Sie auf: www.bruderhaus.ch Ruth Werren, Präsidentin 20. Februar 2009
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