Ruth Werren - Blumen, Pflanzen und Politik
 

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Wolf - Projekt - Bruderhaus
 
Wölfe im Wildpark Bruderhaus! Eine Idee die mir auf der Mitgliederreise zum Wildpark Langenberg, am 27. Sept. 2003 gekommen ist. Das OK für die Weiterbearbeitung erhielt ich vom Vorstand des Wildparkvereins an der Vorstandssitzung vom 25. November 2003.
 


Einiges über den Wolf

Aus dem schweizerischen Mittelland ist der Wolf Ende des 17. Jahrhunderts verschwunden. Der Wolf ist in der Schweiz geschützt (eidg. Jagdgesetz 1986, Berner Konvention 1980). In vielen europäischen Ländern steht der Wolf ebenfalls unter Schutz.

Warum ein Wolfsgehege im Wildpark Bruderhaus?

  •   Der Wolf war einmal in unserer Gegend heimisch.
  •   Der Wolf ist ein interessantes Tier.
  •   Der Wolf ist eine sinnvolle Erweiterung des Wildparks Bruderhaus.
  •   Der Wolf wäre eine interessante und lehrreiche Attraktion für die Stadt Winterthur.
  •   Andere Projekte zur Verbesserung der Wildgehege können zusätzlich, paralell zum   Wolfsprojekt, weiter bearbeitet werden.

  • · Sammelerfolg Stand November 2005 über Fr. 200'000

  •   Helfen Sie mit durch den Kauf von Keramikwölfen, hergestellt von Behinderten der   Brühlgutstiftung à Fr.  15.- und  Wolfsschokolade 50g Tafeln à Fr. 5.-
      

     
     


     Verkaufsstellen für Keramikwölfe und Wolfsschokolade:

  •   Restaurant Bruderhaus .

  •   Ruth Werren   ruthwerren@pop.agri.ch
      Tel. 052 202 83 50, 079 609 46 44, Fax 052 202 83 51

Der Wolf und die Zusammenhänge mit dem Hund

  •   Alle bekannten 400 Hunderassen haben den Wolf als Stammvater.
  •   Jede Hunderasse entstand durch Selektion durch die Menschen. Am nächsten stehen dem   Wolf  Deutscher Schäfer, Malamute, Husky und Layka. ·
  •   Wenn sich Wölfe mit wolfsähnlichen Rassen kreuzen, sind die Nachkommen kaum von   Wölfen zu unterscheiden.
  •   Die Domestizierung des Wolf begann vermutlich vor 12'000 Jahren. Heute gibt es noch ca.    150 000 wildlebende Wölfe.
  •   Beim Wolf gibt es im Vergleich mit Hunden wenig Varianten.
  •   Dem Hund ist die Fähigkeit sich unterzuordnen angeboren. Der Hund ist ein in seiner   Entwicklung stehen gebliebener Wolf.
  •   Heute ist es möglich, mit gentechnischen Untersuchungen genaueren Aufschluss über die   verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Hund, Wolf und Mischlingen zu erhalten.
  •   Der Wolf trägt den Schwanz waagrecht oder gesenkt.
  • · Der Hund trägt den Schwanz erhoben oder aufgerollt.
  •   Der Wolf setzt die Hinterpfoten auf die Spur der Vorderpfoten. Der Hund setzt Hinterpfoten   zwischen  die Spur der Vorderpfoten.
  •   Hunde haben meistens eine kürzere Schnauze als der Wolf (ausser Collie).
  •   Der Geruchssinn bei Wolf und Hund ist eine Million mal besser als beim Menschen.
  •   Der Wolf hat ein ausdrucksvolles Gesicht aufgrund der breiten Haarbüschel, die nach aussen   und   etwas nach unten gerichtet, unterhalb der Ohren wachsen.
  •   Wölfe haben nur eine Fortpflanzungssaison pro Jahr. Hunde haben zwei.
  •   Unterschiede bei Wolf und Hund finden sich auch bei den Schädelmerkmalen und   unterschiedlicher Augenwinkelhöhe und wir beim Schädel (Volumen der Gerhirnkapsel ist   beim Wolf grösser).
  •   Wölfe und Hunde verstehen sich in Gefangenschaft sehr gut und paaren sich auch in freier   Wildbahn.


Verschiedenes über den Wolf

  •   Der Wolf war einmal das am weitesten verbreiteste Säugetier.
  •   Der Wolf ist anpassungsfähig an verschiedene Lebensräume, er braucht aber   Rückzugsgebiete.
  •   Wölfe entwickeln sich während dem ganzen Leben. Wölfe sind als Haustiere nicht geeignet.
  •   Die Lebensräume beim Wolf sind ähnlich wie beim Steinzeitmensch. Wölfe näherten   menschlichen   Lagern  und frassen die Reste. Sie benötigten dieselben Beutetiere wie der   Mensch zum Überleben und haben sich so ins "Menschenrudel" integriert.
  •   Zahm werden Wölfe nur, wenn sie vor dem 12. Lebenstag zu Menschen kommen. Die   Geschichte erzählt, dass Frauen früher Wolfswelpen gesäugt haben.
  •   Der Wolf hat eine längere Sinnesverarbeitung. Er braucht dies für sein überleben.
  •   Wölfe hören Töne bis 40Khz (Mensch bis 20 Khz). Er kann max. 40 km rennen.
  •   Wölfe winseln, knurren, heulen - bei Gefahr ein kurzes Wuff.
  •   Nur das Alphapaar pflanzt sich fort. Geburten in unserer Zeitzone Ende März bis Mai, nach   einer Tragzeit   von 62 - 64 Tagen ca. 4-6 Junge.
  •   Nach der Geburt sind Wölfe 10-15 Tage lang blind. Sie erhalten 2 Monate lang Muttermilch.   Nach 4  Wochen fressen sie erstmals Fleisch. Wölfe fressen ca. 2 kg pro Tag.
  •   Wölfe leben im Rudel: 6-8 Tiere (max. 20 Tiere).
  •   Gewicht: 25-80 kg. Schulterhöhe: 60-95 cm, Zähne: 42.
  •   Lebenserwartung: In Gefangenschaft 12-15 Jahre, in Freiheit 7 Jahre.
  •   Jungwölfe verlassen das Rudel frühestens nach 10 Monaten. Sie wandern tausende von    Kilometern, bis sie ein neues Revier finden. Dadurch wird die Inzuchtgefahr gebannt.
  •   Wölfe sind oft von Parasiten geplagt. 9 Arten Saugwürmer (Trematoden), 21 Arten   Bandwürmer (Cestoden), 24 Arten Fadenwürmer (Nematoden).
  •   In der Mythologie wird dem Wolf vieles nachgesagt, er sei dem Teufel nahe, er sei dumm. Für  die   Indianer galten die Nordlichter als himmlische Wölfe. Heute verherrlichen Naturhistoriker  den Wolf. Dann noch die Sagen über Werwölfe, der böse Wolf usw.

Nehmen wir ihn so wie er wirklich ist, ein faszinierendes Tier das für sein Überleben auf seine Art, kämpft. Die Welt wäre ärmer wenn es ihn nicht mehr gäbe.